• Chef Niklas Sinnabell

Porridge

Das Wort „Porridge“ fand zwar erst ab dem 17. Jahrhundert Verwendung, die Praxis hingegen, Getreide (wie beispielsweise Hafer, Weizen oder Mais) durch Zerhacken oder Mahlen zu zerkleinern und in einem Topf in Wasser oder Milch zu kochen, ist sehr viel älter. Das Verzehren von Porridge-ähnlichen Gerichten begleitet nämlich die gesamte Geschichte der Zivilisation. Wissenschaftler gehen mittlerweile davon aus, dass das Kochen von getreideartigen Gräsern bereits vor etwa 12.000 Jahren praktiziert wurde und mit dem Entwicklungsschritt der Menschheit vom nomadischen Jäger und Sammler zum sesshaften Ackerbauern einhergegangen ist.


Der Geschichte zufolge kochte man früher einer halbe Tasse Haferflocken und 1 1/2 Tassen Flüssigkeit (Milch oder Wasser).

Das Wichtigste bei der Zubereitung von Porridge ist, dass die Haferflocken die richtige, weiche und schlotzige Konsistenz bekommen. Und das passiert nur, durch das kräftige rühren.

Ein Hauch Salz am Ende verleiht auch im Porridge – einen vielfältigen Geschmack und hebt Aromen hervor.


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