• Chef Niklas Sinnabell

Grießnockerl

Ab dem Anfang des 19. Jahrhunderts fanden diverse Suppeneinlagen immer mehr Aufnahme in die Wiener Küche. Dazu ein paar Beispiele: abgebrannte Grießknödel, Backerbsen, Bauernknödel, Biskuitschöberl, Brandteigkrapferln, böhmische Knödel, Bröselknödel, Butternockerln. Gerade mit diesen Suppeneinlagen wird die österreichische Küche am österreichischsten, oder – bei der Küche mag diese Steigerung erlaubt sein – am wienerischsten.“ Selbst Auguste Escoffier (1846-1935), der in der französischen Küche Maßstäbe setzte, räumt der Leberknödelsuppe in seinem Kochkunstführer (1920) einen Platz ein.


Zutaten

200g Weizengrieß

100g Butter

100g Eier

1g Salz

1g Muskat

( 1 Ei schwer Butter, doppelt Grieß, Salz und Muskat)


Zubereitung

Zimmerwarme Butter schaumig rühren, zimmerwarmes Ei einrühren. Salz, Muskat beigeben. Grieß einrühren. Rasten lassen. Mit 2 spitzzulaufenden Kaffeelöffeln Nockerl formen und in wallendes Salzwasser einlegen. Hitze zurück drehen und nach zirka 8 Minuten die Nockerl drehen und weitere 5 bis 8 Minuten ziehen lassen.


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