• Chef Niklas Sinnabell

Gnocchi

Gnotschi? Noschi? Tamagotschi? Es gibt viele Arten, den Namen dieser italienischen Kartoffelspezialität falsch auszusprechen. Gnocchi sind neben Pasta und Pizza die Stars der italienischen Küche. Ob mit Pesto, Salbeibutter oder als „Gnocchi alla Sorrentina“ mit Tomaten und Mozzarella überbacken – sie schmecken Groß und Klein und eignen als Festessen genau wie als schneller Mittagessen. Während wir hierzulande ausschließlich Kartoffel-Gnocchi kennen, gibt es in Italien noch eine ursprüngliche Variante aus Hartweizenmehl, die „Gnocchi alla Romana“, sowie die französischen „Gnocchi Parisienne“ aus Blätterteig. 





800g Erdäpfel, mehlig kochend

130 g Mehl, griffig

130g Grieß

1 Prise Salz

1 Prise Pfeffer

1 Ei

Für die Gnocchi zuerst Erdäpfel samt Schale garen (im Wasser oder mit Dampf). Ausdampfen lassen noch heiß die Schale abziehen. Die noch warmen Erdäpfel durch eine Kartoffelpresse drücken.

Mehl, Grieß und Ei beifügen, salzen und pfeffern und alles zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig für 1 Stunde ruhen lassen (nicht kalt stellen).

Mit Hilfe von 2 Teelöffeln aus dem Teig etwas abstehen und daraus eine Probe formen. Reichlich Salzwasser zum kochen bringen und das Klößchen hineingeben. Die Hitze drosseln, bis das Wasser nicht mehr kocht und das Gnocchi 10 Minuten gar ziehen lassen. Mit einer Lochkelle das Klößchen aus dem Wasser holen und probieren. Ist er zu weich, dann mehr Grieß unter den Teig kneten.

Nun den Erdäpfelteig zu Rollen formen, die etwa 2 cm breit sind und davon 2 cm lange Stücke abschneiden. Mit den Zinken einer Gabel das typische Rillenmuster hineindrücken. Alle Gnocchi im Salzwasser bei mittlerer Hitze gar ziehen lassen, mit der Lochkelle rausfischen und im Sieb abtropfen lassen.


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